Evangelische Kirchengemeinde
Fränkisch-Crumbach

Weihnachten 2011


weih2011_001.jpg Auch in diesem Jahr konnte Armin Mohr viele Kinder mit ihren Eltern und Großeltern zum Familiengottesdienst in der übervollen Kirche begrüßen.
weih2011_002.jpg Für all diejenigen, die zwar noch einen Sitzplatz aber keine Sicht auf das Geschehen hatten,
folgen hier die Bilder zur Weihnachtsgeschichte.
weih2011_003.jpg Aber zuvor trat natürlich
erst einmal das LiturgInen-
Team in Aktion.
weih2011_004.jpg Und nun, wie schon in den vergangenen Jahren, eine mit Dias illustrierete Weihnachtsgeschichte.

Nachdem der Engel den Hirten auf dem Felde die frohe Botschaft verkündet hatte, machten sie sich auf nach Bethlehem.
weih2011_005.jpg Die Worte des Engels gaben ihnen Flügel.
Und das habt zum Zeichen,
hatte der Engel gesagt,
ihr werdet finden das Kind
in Windeln gewickelt
in einer Krippe liegen.
weih2011_006.jpg Ein Kind, ärmer noch als der Ärmste unter ihnen? Sie nahmen also Geschenke mit, was sie da
hatten: ein Lämmlein,
einen geschnitzten Stab,
ein Fell, Milch und Brot.
weih2011_007.jpg Der Jüngste aber unter den Hirten fand nichts, was er dem Kind hätte bringen können. Er besaß nichts, von dem er dachte, es könnte dem Kind Freude bereiten. Da kam ihm plötzlich seine Lampe in den Sinn. Wie sehr hatte er sich eine Lampe gewünscht,
als er noch ein kleiner Junge war. Sicher brauchte auch das Jesuskind eine Lampe.
Ja, er musste dem Kind
seine Lampe bringen,
wiewohl es ihm schwer und bitter dünkte, sich davon zu trennen. Wie würde er sich fortan wieder fürchten allein in der Nacht auf dem Feld,
allein und ohne Lampe.
weih2011_008.jpg Als die Hirten zum Stall kamen, fanden sie alles so,
wie der Engel es ihnen
gesagt hatte: in einem Stall ein Kind, arm und bloß.
Aber es war auch eine unerwartete Helle.
Erschrocken starrten sie in die Lichtflut und getrauten sich kaum in die Nähe des göttlichen Kindes. All
dieser Glanz kam von den Engeln, die über dem Stall schwebten, und er kam von der Freude, die allem Volk widerfahren war.
weih2011_009.jpg Wie schämte sich der kleine Hirte mit seiner armseligen Lampe! Er hielt sie fest in seiner braunen Hand und versteckte sie hinter seinem Rücken. Was hatte er sich nur gedacht! Dem König aller Könige eine Hirtenlampe schenken zu wollen! Die Enttäuschung trieb ihm die Tränen in die Augen, und er fühlte sich von der Freude
ausgeschlossen.
Maria und Josef begrüßten die Hirten voller Dankbarkeit.
Und einer nach dem andern trat zur Krippe und fiel ehrfürchtig auf die Knie.
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Zuletzt kam die Reihe auch an den Jüngsten.Staunen
ergriff ihn; er stellte seine Lampe hin, breitete die Arme aus und beugte die Stirn der Erde zu. Da lächelte das Kind zum ersten mal und wollte mit seinen Fingerchen nach dem dünnen Licht des Hirten greifen. Ja, es verlangte so sehr danach, dass Gott ein Wunder tat:
Er löschte den Glanz der Engel aus, nur für einen Augenblick zwar, aber er löschte ihn aus. Und da brannte nur noch die kleine Lampe des Hirten und flackerte im Wind, der durch die Mauern blies.Sie gab ein trauliches Licht, und alle,die versammelt waren, rückten näher zusammen, es wurde ihnen warm ums Herz, und sie hielten sich bei den Händen.
weih2011_011.jpg Gerne hätten sie noch länger um das kleine Licht gekniet, aber Gott musste die Engel wieder leuchten lassen, damit auch die Könige, die schon ganz nahe waren, den Weg zur Krippe fanden.
weih2011_012.jpg So, jetzt kann es Weihnachten werden.
weih2011_013.jpg Zur Erinnerung an den Stern von Bethlehem verteilte das LiturgInnen-Team wieder Lebkuchensterne...
weih2011_014.jpg ... die sogleich angeknabbert wurden.
weih2011_015.jpg Eine gesegnete Weihnachtszeit!

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